Aktuell
Die nächsten Konzerte
Beethoven: Sinfonie
Nr. 1 C-Dur
Donnerstag, 23. Februar 2012, 20.00 Uhr
Joseph Haydn und Darius Milhaud
Sonntag, 18. März 2012, 18.30 Uhr
Abenteuer für die Ohren
In unserer "Abenteuer"-Reihe stellen wir jeweils einen Klassiker einem modernen Komponisten gegenüber - eine Kombination, die die Ohren frisch hält und Spaß beim Zuhören macht. Um die „Abenteuer“ noch abenteuerlicher zu gestalten, spielen wir in der neuen Spielzeit jeweils zusätzlich ein (kurzes) Stück als Überraschungsstück –
Sie dürfen gespannt sein!
ABENTEUER FÜR DIE OHREN III
Sonntag 18. März 2012, 18.30, Allerheiligen Hofkirche
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 50 C-Dur
Darius Milhaud: „Scaramouche“, Konzert für Saxophon und Orchester
Haydn: Sinfonien Nr. 82 C-Dur „Der Bär“
Überraschungsstück
Christian Segmehl, Saxophon (Echo Klassik-Preis 2010)
Haydn, Haydn über alles! Wie fast jedes Jahr erfreuen wir uns und unsere Zuhörer mit Werken des großartigen Erfinders der Sinfonie: Neben der prächtigen Nr. 50 aus Haydns mittlerer Periode erklingt „Der Bär“ aus der späteren Sammlung der „Pariser Sinfonien“. Warum die Sinfonie den Beinamen erhalten hat, erfährt das Publikum – neben anderem Wissenswerten – wie immer vom Dirigenten selbst im Konzert.
Kontrastiert wird Haydn durch einen Klassiker ganz anderer Art: „Scaramouche“ von Darius Milhaud ist ein hinreißendes Saxophonkonzert aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Besonders der letzte Satz, bei dem es ziemlich südamerikanisch zugeht, hat sich als echter Ohrwurm erwiesen!
Solist dieses Konzertes ist der Saxophonist Christian Segmehl, der mit der Formation "Selmer Saxharmonic" im letzten Jahr den „Echo-Klassik-Preis“ gewonnen hat.
Und ins Ohr geflüstert: In diesem Konzert ist das Überraschungsstück etwas ganz Besonderes...
ABENTEUER FÜR DIE OHREN IV
Sonntag 13. Mai 2012, 18.30, Allerheiligen Hofkirche
Robert Schumann: Aus den „Kinderszenen“
Giochino Rossini: Ouvertüre zu „Il signor Bruschino“
Robert Schumann: Konzert für Violoncello und Orchester a-moll, op. 129
Julius Berger, Violoncello
Schumann und Rossini – gegensätzlicher kann man sich die Musik zweier Komponisten kaum denken! Und doch haben beide etwa zur selben Zeit gelebt. Grund genug für die taschenphilharmonie, einmal Werke der beiden in einem Konzert einander gegenüberzustellen.
Von Rossini erklingt die quirlige und lebendige Ouvertüre zur komischen Oper „Il signor Bruschino“ sowie ein Überraschungsstück. Dem "Schwan von Pesaro" gegenübergestellt werden einige der poetischen und gedankenvollen Miniaturen, die Robert Schumann in den „Kinderszenen“ unsterblich gemacht hat, die Peter Stangel für für die taschenphilharmonie neu instrumentiert hat, bevor nach der Pause der Meistercellist Julius Berger zum Instrument greift und das (zu Recht) wohl berühmteste Cellokonzert der Welt aufführt.
ABENTEUR FÜR DIE OHREN I
Sonntag 16. Oktober 2011, 18.30, Allerheiligen Hofkirche
Franz Schubert: Rondo für Violine und Orchester A-Dur
Peter Stangel: „Lilith-Concerto“ für Violine, Bläser und Schlagzeug (UA)
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 3 D-Dur
Mark Tiktiner, Violine
Nur 31 Jahre wurde Franz Schubert alt. Während dieser kurzen Lebensspanne schrieb er beinahe 1000 Werke, von denen viele wahre Juwelen der Musik sind. Mit nur 18 Jahren schuf der geniale Komponist seine 3. Sinfonie, durch und durch bereits ein „echter Schubert“, voll Leichtigkeit und Melancholie, voll wunderbarer Melodien und tänzerischer Rhythmen.
Außer der 3. Sinfonie erklingt im ersten „Abenteuer“-Konzert der Saison 2011/12 das Rondo für Violine und Streicher. Erstaunlich virtuos im Solopart, erinnert das Werk an die Konzerte des „Teufelsgeigers“ Niccolò Paganini, der zur selben Zeit in ganz Europa von sich Reden machte. Wie immer bei der taschenphilharmonie wurde die originale Streicher-Begleitung um Bläserstimmen erweitert, was dem Stück eine erstaunliche Farbigkeit verleiht.
Als Gegenpart zu Schubert erklingt - zum ersten Mal in einem taschenphilharmonie-Konzert - eine Komposition des Dirigenten Peter Stangel: Sein Konzert für Violine mit Begleitung von Schlagzeug und Bläsern geht auf eine frühere Komposition zurück, die Stangel für den bekannten Klarinettisten Giora Feidman geschrieben hatte:
In diesem Musiktheaterstück ging es um „Lilith“, Adams mythische erste Frau. Lilith begehrt auf gegen Gottes Gesetze, will gleichberechtigt neben Adam sein - und muss deshalb als böser Dämon durch die Zeiten und Welten umherirren.... Stangel, der früher selbst Geiger war, hat die Musik nun zu einem Konzert erweitert und für die Violine umgeschrieben. Weltpremiere!
Solist des Konzertes ist der u.a. an der New Yorker Julliard School ausgebildete Geiger Mark Tiktiner aus Israel.
ABENTEUR FÜR DIE OHREN II
Sonntag 27. November 2011, 18.30, Allerheiligen Hofkirche
Johannes Brahms: Tragische Ouvertüre op. 81
Enjott Schneider: „Brahms occasionally relooped“
Johannes Brahms: Serenade Nr. 1 D-Dur, op.11
Seine erste Serenade – ein klassisch orientiertes, warmherzig-sonniges Werk – schrieb der junge Johannes Brahms zunächst für eine Besetzung von neun Musikern. Später erweiterte es zur heute bekannten Orchesterfassung, die ursprüngliche Nonettfassung ging im Lauf der Zeit verloren.
Die taschenphilharmonie führt nun eine Instrumentierung für elf Musiker auf, die dem Stück die Leichtigkeit der ursprünglichen Fassung wieder gibt, aber gleichzeitig die Farben aus der größer besetzten Orchester-Version übernimmt. Neben der Serenade erklingt Brahms´ „tragische Ouvertüre“, ein ernstes, gesammeltes, kompaktes Werk, das Brahms als großen Grübler zeigt.
Brahms´ Gegenpart in diesem „Abenteuer“-Konzert ist der Münchner Komponist Enjott Schneider. „Enjott“ ist vielen Zuhörern bekannt, ohne dass sie sich dessen bewusst wären: Denn zu vielen bekannten Kino- und Fernseh-Filmen (so etwa „Schlafes Bruder“ und etliche „Tatort“-Folgen) stammt die Musik von eben diesem Enjott Schneider. Vor drei Jahren schrieb Enjott Schneider der taschenphilharmonie zwei Werke eigens „auf den Leib“: „Brahms occasionally relooped“ ist eine zeitgemäße Auseinandersetzung mit der berühmten "Passacaglia" aus der 4. Sinfonie.
ABENT
EUER MOZART! Konzert mit Lesung aus seinen Briefen
Sonntag, 22. Januar 2012, 18:30, Allerheiligen Hofkirche
Menuett
KV 1
Sinfonie Nr. 1 Es-Dur, KV 16
Ouvertüre zu „D
ie Entführung aus dem Serail“
Gigue G-Dur KV 574
Sinfonie Nr. 40 g-moll, KV 550
sowie weitere Werke
Ella Sevskaya, Hammerklavier
Ein ganz besonderes Konzert der taschenphilharmonie in Münchens schönstem Konzertsaal, der Allerheiligen Hofkirche der Münchner Residenz.
Peter Stangel liest Auszüge aus Briefen, die Mozart im Laufe seines nur 36 Jahre kurzen und doch so abwechslungsreichen Lebens schrieb: an den Vater aus Paris; ans „Bäsle“, in das der 21jährige Unsterbliche sterblich verliebt war; Briefe über seine Musik, Briefe, in denen er über das Leben nachsinnt und schließlich die Bettelbriefe der letzten Wiener Jahre.
Dies alles wird in Bezug zu Mozarts Musik gebracht: mit Ella Sevskaya am (Hammer)Klavier und der exzellenten taschenphilharmonie schlägt Peter Stangel einen Bogen über das Leben eines Ausnahme-Genies: Das Konzert beginnt mit den ersten Tönen, die Mozart als 5jähriger niederschrieb und endet mit den letzten Notenzeilen aus dem "Requiem". Stationen seines Lebensweges werden musikalisch hörbar: die berühmte Sinfonie in g-Moll, die Ouvertüre zur Oper "Die Entführung aus dem Serail", Klavierstücke und weitere Werke runden sich zu einem musikalischen Lebensbild.
